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Blutzucker

Traubenzucker (Glukose) ist die Hauptenergiequelle für die Körperzellen, insbesondere für Gehirn und Nervenzellen. Die Glukose stammt zu großen Teilen aus den Kohlenhydraten der Nahrung und tritt aus dem Dünndarm ins Blut über.

Das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, schleust die Glukose in die Körperzellen. Die Leber, aber auch Muskeln speichern Glukose in Form von Glykogen. Der Körper setzt Glukose aus diesen Glykogen-Depots bei Bedarf frei, etwa wenn der Energiebedarf steigt, zum Beispiel beim Sport, oder wenn eine Unterzuckerung droht. Die Glykogen-Depots sorgen auch dafür, dass in Zeiten ohne Nahrungsaufnahme (z.B. nachts) genügend Glukose für den Basisbedarf der Zellen verfügbar ist.

Blutzuckerspiegel bei Diabetes erhöht

Bei gesunden Menschen liegt der Zuckeranteil im Blut nüchtern unter 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) beziehungsweise unter 5,6 Millimol pro Liter (mmol/l).

Bei der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus ist der Blutzuckerspiegel erhöht. Die Gründe sind je nach Diabetesart verschieden: Beim Typ-1-Diabetes produziert der Körper kein oder nicht ausreichend Insulin, um den Zucker in die Zellen zu befördern. Beim Typ-2-Diabetes sprechen die Zellen dagegen schlechter auf Insulin an.

Erhöhter Blutzucker schädigt Gefäße und Nerven

Erhöhte Blutzuckerspiegel können unter anderem die Nerven und Blutgefäße beeinträchtigen. Diabetiker haben deshalb ein höheres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch Augen, Füße und die Nieren können infolge zu hoher Blutzuckerspiegel Schaden nehmen. Deswegen muss dem erhöhten Blutzucker entgegen gewirkt werden. Die Therapie beim Typ-2-Diabetes setzt zunächst auf Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung und Abbau von Übergewicht. Genügt das nicht, kommen blutzuckersenkende Medikamente oder Insulin zum Einsatz.

Beim Typ-1-Diabetes, dessen Ursache ein Versiegen der körpereigenen Insulinproduktion ist, ist vom Zeitpunkt der Diagnose an eine lebenslange Insulintherapie erforderlich, bei der Betroffene sich Insulin von außen meist über ein Spritzgerät (Pen) oder eine Pumpe zuführen.