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Sonstiges

Schulmeister Podologie GmbH

Hornhaut (Hyperkeratose), Schwiele (Calositas)

Hornhaut - eigentlich eine ganz natürliche Sache

 

Zu der Zeit, als der Mensch noch keine Schuhe trug, war die Hornhaut unter den Füßen lebenswichtig. Zum einen diente die Hornhaut als Schutz vor Verletzungen an den Füßen, zum anderen half sie z. B. den Menschen dabei, bei Gefahr schnell einen Baum erklimmen zu können. Doch nach dem ersten Schutz der Füße (Tierfelle, Palmblätter etc.) gegen äußere "Unbillen" wurde die Hornhaut als störend empfunden und man versuchte, sie zu entfernen. Erste Rezepte dazu sind bereits im Papyrus Ebers 1553-1350 v. Chr. (einer der ältesten Texte aus dem alten Ägypten zu medizinischen Themen) zu finden.

Zunächst sollen Sie wissen, dass die Haut - wie eine Zwiebel - aus mehreren Schichten besteht. Das sind (von außen nach innen):

  • die Oberhaut (Epidermis)

  • die Lederhaut (Corium)

  • die Unterhaut (Subcutis)

Die Oberhaut (Epidermis), in der die Hornhautbildung stattfindet, besteht aus fünf Schichten. Die unteren beiden Schichten bestehen aus lebenden Zellen und sind der Nachschub für die oberen drei Schichten, in denen die Hornhautbildung stattfindet die abgestorbenen Hautzel­len abgestoßen werden. Damit ist unsere Haut fleißiger als die einer Schlange, da sie sich ca. alle 27 Zage häutet.

Wie kommt es nun zur Hornhautbildung?

Hornhaut entsteht in erster Linie an solchen Stellen, an denen die Haut zu stark beansprucht wird. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Druck (z. B. bei falschem Schuhwerk oder langem Stehen) handeln, Reibungen oder eine Verletzung können ebenfalls die Ursache darstellen. Die vermehrte Hornhautbildung stellt jetzt eine reine Schutzmaß­nahme gegen die äußeren Reizungen dar. Leder- und Unterhaut werden stärker durchblutet, um zerstörte Gewebeteile abzutransportieren. Durch die Mehrdurchblutung der unteren Hautzonen kommt es zu einer beschleunigten Zellteilung, damit die größere Hornhaut­schicht zukünftig die betroffene Stelle besser schützt. Und so entsteht eine Schwiele.

Die häufigste Form der Hornhautbildung ist die Schwiele oder das Hühnerauge. Schwielen sind lediglich eine oberflächliche Verhornung der Haut und entstehen z.B. durch harte Arbeit an den Händen. An den Füßen entstehen Schwielen durch zu langes Stehen bzw. durch schlecht sitzende oder zu enge Schuhe. Im Gegensatz zum Hühnerauge ist die Schwiele nicht druckempfindlich.

Was können Sie tun?

Das einfachste, was Sie gegen übermäßige Hornhautbildung an den Füßen tun können, ist der regelmäßige Besuch bei der Fußpflege. Das sollten Ihnen Ihre Füße wert sein. Der regel­mäßige Fußpflegetermin hat auch noch den weiteren Vorteil, dass sich abzeichnende, andere Fußprobleme frühzeitig erkannt und dagegen angegangen werden kann.

Zusätzlich können Sie nachfolgende Tipps anwenden:

  • Gönnen Sie Ihren Füßen öfters einmal ein Fußbad. Als Badezusatz verwenden Sie am besten ein Produkt mit Urea.

  • Tragen Sie die richtigen Schuhe - die bequem sitzen.

  • Wechseln Sie Ihre Schuhe täglich, damit der Druck nicht immer auf der gleichen Stelle einsetzt.

  • Verwenden Sie bei Fußfehlstellungen Schuheinlagen zur Druckentlastungen.

  • Nach dem Fußbad oder nach dem Duschen können Sie mit einer Feile oder einem Bimsstein vorsichtig überschüssige Hornhaut entfernen.

  • Benutzen Sie nach der täglichen Dusche oder dem Fußbad Fußpflegeprodukte.

Verwenden Sie auf keinen Fall die im Handel angebotenen Klingen oder Hornhauthobel. Diese Dinge werden zwar zum Kauf angeboten, Sie können damit aber mehr kaputt als richtig machen. Diese Gerätschaften gehören in fachkundige Hände.