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Schulmeister Podologie GmbH

Schweißfuß / Fußschweiß (Hyperhidrosis pedis)

Nur für Fliegen unwiderstehlich

Wenn der Begriff "Volkskrankheit Nr. 1" nicht so abgegriffen wäre, würde ich gerne dieses Attribut für den Schweißfuß verwenden. Für den Fußschweißträger selbst ist das ganze meist kein Problem. Aber für die Familienmitglieder oder "nur" den Partner kann der üble Geruch, wenn Schuhe und Strümpfe ausgezogen werden, schon zur Qual werden.

Sportschuhe oder Gummistiefel sind dann gerne die vorgeschobenen Argumente des Verur­sachers, damit er eine Entschuldigung für das Muffeln oder die "Stinkefüße" hat. Wobei er an dieser Stelle nicht ganz Unrecht hat, fördert doch das dort herrschende feucht warme Klima Ekzeme oder Fußpilz. Aber die Kombination aus diesen beiden bilden dann die fauligen oder schwefeligen Gerüche.

Die im Handel angebotenen diversen Fußsprays beheben das Problem des Geruchs nur oberflächlich, die Ursache wird dadurch nicht bekämpft. Auch die angebotenen Cremes kleistern mehr oder weniger nur die Problemzonen ein, helfen aber nicht bei deren Beseitigung.

Eigene Maßnahmen gegen den Schweißfuß

Abhilfe schafft zunächst einmal absolute Fußhygiene, gutes Schuhwerk aus Leder oder Leinen, Naturfaserstrümpfe oder Socken, tägliches Fußwaschen und oder zusätzlich "tech­nische" Hilfe bei extrem starkem Schwitzen, die Iontophorese.

Weiterhin empfehlen wir Ihnen:

  • Häufiges Baden der Füße, aber immer ordentlich abtrocknen (vor allen Dingen die Zehenzwischenräume).

  • So oft wie möglich Barfuß laufen.

  • Verwenden Sie geruchshemmende Einlegesohlen.

  • Schuhe nach dem Tragen vollständig austrocknen lassen.

  • Tragen sie nur Baumwollsocken und wechseln Sie diese täglich.

  • Verwenden Sie ein Fußpuder und streuen Sie es auch in die Socken.

Behandlungsmethoden gegen den Schweißfuß

Sollten diese Maßnahmen nicht zum gewünschten Ergebnis führen, dann greifen Sie zu folgenden Hilfsmitteln:

  • Fußdeodorant
    Ein Deo bekämpft den Körpergeruch durch keimhemmende Wirkstoffe, denn Schweiß riecht erst, wenn Bakterien ihn an der Luft zersetzen.

  • Fußbad
    Ein regelmäßiges Fußbad, z.B. mit Eichenrinden- und Salbeiextrakt, verringert die Bil­dung von Fußschweiß und stärkt die Schutzbarriere der Fußhaut gegen Keime.

  • Schuhdeodorant
    Ein Schuhdeodorant wirkt gezielt gegen Geruchskeime und sorgt für frischen Duft in Schuhen und Stiefeln.

  • Einlegesohle
    Eine Einlegesohle für den Schuh aus Zedernholz absorbiert den Schweiß und verhin­dert so die Zersetzung (und damit auch die Geruchsbildung) durch die Haut- und Hornhautbakterien.

  • Iontophorese
    Das ist ein Leichtstromwasserbad mit dem 4 bis 5 Mal (für jeweils 15 Minuten) pro Woche sehr gut Hände und Füße behandelt werden können.

  • Medikamentöse Behandlung
    Sollte nur beim Ganzkörperschwitzen angewandt werden. Aber Achtung, es kann zu starken Nebenwirkungen kommen.

  • Operation
    Ist nur in seltenen Fällen angebracht. Einige Kliniken in Deutschland bieten zwar das operative Abkratzen oder Fettabsaugen der Schweißdrüsen unter den Armen an. Die Methode ist jedoch umstritten.